Die Dürrenmatte ist eine beliebte Spiel- und Freifläche im gleichnamigen Dürrenmattquartier. Sie liegt zwischen dem Baselmattweg und dem Dürrenmattweg. Die Fläche hat einen quadratischen Zuschnitt mit jeweils rund 100m Seitenlänge und ist damit um etwa drei Viertel grösser als ein Standard-Fussballfeld.
Ganz unterschiedliche Bereiche befinden sich auf der Dürrenmatte: Es gibt einen Spielbereich mit Wasserspritzen, Sandfläche, Schaukel, Rutsche und Versteck-Büschen rund um den befestigten Platz mit dem Quartiertreffpunkt; es gibt einzelne verstreute Spielelemente im Grünen; es gibt einen Hartplatz mit Ballfang; es gibt auch eine offene Wiese mit Fussballtoren; und es gibt naturnah gehaltene Flächen mit Hochstamm-Obstbäumen und saisonal hohen Gräsern, durch die sich auch ein Holzhackschnitzel-Pfad (Finnenbahn) schlängelt.
Dieses Nebeneinander von verschiedenen gestalteten Bereichen und Angeboten ist in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Nun aber ist die ganze Anlage deutlich in die Jahre gekommen: Oberflächen sind ausgetreten, Bäume sind eingegangen, Spielgeräte sind abgenutzt oder sogar kaputt. Es steht also eine Aufwertung der Fläche an – dies ist auch in der Spielplatzstrategie Allschwil festgehalten. Auf dieser Seite erfahren Sie alles über das Vorhaben, die Dürrenmatte aufzuwerten und den aktuellen Stand.
Am 29. Oktober 2025 fand ein Mitwirkungstag vor Ort statt. Die Quartierbevölkerung war eingeladen, ihr Wissen und ihre Wünsche zur Dürrenmatte beizutragen. Parallel dazu wurde über einen Zeitraum von etwa drei Wochen eine Online-Umfrage durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich etwa 220 Personen an der Mitwirkung, die etwa 800 Wortmeldungen zu Stärken, Schwächen und Potenzialen der Anlage produzierte. Die Ergebnisse der Umfrage und des Mitwirkungstags werden anschliessend ausgewertet und zusammengefasst. Dies wird bis spätestens Ende Jahr hier auf der Webseite veröffentlicht.
Die Bevölkerung schätzt die Dürrenmatte vor allem als vielfältig ausgestatteten Freiraum im Quartier. Der Sand- und Spielbereich, die Feuer-/ Grill-Stelle, Finnenbahn der Fussball-Hartplatz werden dabei oft genannt. Die freien Grünflächen im Norden werden positiv wahrgenommen, wobei auch gefordert wird, dass letztere besser nutzbar gemacht werden müssten.
Klare Kritikpunkte sind, dass viele Spielgeräte defekt oder nicht mehr zeitgemäss sind. Es ist erkennbar, dass eher grosse, wertige Spielanlagen gewünscht sind als eine Vielzahl kleinerer und verteilter Einzelgeräte. An erster Stelle steht hier der Wunsch nach einer neuen, wertigen Kletteranlage, da hierfür derzeit auch kein Gerät wirklich tauglich ist. Der Wasserspritz-Bereich wird zwar genutzt, müsste aber anders ausgestaltet sein, um wirklich bespielbar zu sein.
Ganz dringend wird der Bedarf an mehr Schatten, mehr Bäumen, Begrünung und Entsiegelung sowie mehr Sitzgelegenheiten zum Begegnen und Verweilen eingefordert. Auch die Sauberkeit liesse teilweise zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang wurde auch mehrfach angeregt, durch die Schaffung eines öffentlichen, niedrigschwelligen Angebots im Quartiertreffpunkt den öffentlichen Charakter des Treffpunkts zu stärken.
Basierend auf diesen Ergebnissen wurde eine Aufwertungs-Strategie entwickelt, die für die verschiedenen Bereiche unterschiedliche Schwerpunkte und Massnahmen vorsieht:

Diese Strategie soll in mehreren Etappen umgesetzt werden:
Mit diesem schrittweisen Vorgehen reagiert die Gemeinde auf die Wünsche der Bevölkerung und sorgt dafür, dass die Dürrenmatte auch in Zukunft ein attraktiver Ort für Begegnung und Spiel bleibt.
Der vollständige Bericht zur Mitwirkung und der daraus abgeleiteten Aufwertungs-Strategie kann hier heruntergeladen werden:
Aufwertung Spiel- und Freifläche Dürrenmatte – Von der Mitwirkung zur Aufwertungs-Strategie
Bei Fragen und Anregungen zum Projekt können Sie uns gerne kontaktieren:
Gemeindeverwaltung Allschwil
Bereich Bau – Raumplanung – Umwelt
Abteilung Entwickeln Planen Bauen
Baslerstrasse 111
4123 Allschwil
Projektleiter Michael Klatz
Tel. +41 61 486 27 08
E-Mail: michael.klatz@allschwil.bl.ch
Projektleiter Jan Bachofer
Tel. +41 61 486 25 60
E-Mail: jan.bachofer@allschwil.bl.ch
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