Gemeinde Allschwil

Aufwertung Spiel- und Freifläche Dürrenmatte

Die Dürrenmatte ist eine beliebte Spiel- und Freifläche im gleichnamigen Dürrenmattquartier. Sie liegt zwischen dem Baselmattweg und dem Dürrenmattweg. Die Fläche hat einen quadratischen Zuschnitt mit jeweils rund 100m Seitenlänge und ist damit um etwa drei Viertel grösser als ein Standard-Fussballfeld.

Ganz unterschiedliche Bereiche befinden sich auf der Dürrenmatte: Es gibt einen Spielbereich mit Wasserspritzen, Sandfläche, Schaukel, Rutsche und Versteck-Büschen rund um den befestigten Platz mit dem Quartiertreffpunkt; es gibt einzelne verstreute Spielelemente im Grünen; es gibt einen Hartplatz mit Ballfang; es gibt auch eine offene Wiese mit Fussballtoren; und es gibt naturnah gehaltene Flächen mit Hochstamm-Obstbäumen und saisonal hohen Gräsern, durch die sich auch ein Holzhackschnitzel-Pfad (Finnenbahn) schlängelt.

Dieses Nebeneinander von verschiedenen gestalteten Bereichen und Angeboten ist in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Nun aber ist die ganze Anlage deutlich in die Jahre gekommen: Oberflächen sind ausgetreten, Bäume sind eingegangen, Spielgeräte sind abgenutzt oder sogar kaputt. Es steht also eine Aufwertung der Fläche an – dies ist auch in der Spielplatzstrategie Allschwil festgehalten. Auf dieser Seite erfahren Sie alles über das Vorhaben, die Dürrenmatte aufzuwerten und den aktuellen Stand.

Newsmeldungen zur Spiel- und Freifläche Dürrenmatte

Das Projekt

Wichtig für die Aufwertung ist es die Bedürfnisse der Nutzenden zu kennen. Daher wird auf Basis einer Bevölkerungs-Beteiligung entschieden, wie sich die Dürrenmatte weiterentwickeln soll und welche Baumassnahmen sinnvoll sind. Diese sollen dann ab Mitte 2026 schrittweise umgesetzt werden. So soll die Dürrenmatte in Zukunft noch besser den Bedürfnissen entsprechen als jetzt. Ausserdem sollen die Baumassnahmen so auf einander abgestimmt werden, dass die bisher sehr unterschiedlichen Bereiche der Dürrenmatte besser zusammenwirken.

Mitwirkung

Am 29. Oktober 2025 fand ein Mitwirkungstag vor Ort statt. Die Quartierbevölkerung war eingeladen, ihr Wissen und ihre Wünsche zur Dürrenmatte beizutragen. Parallel dazu wurde über einen Zeitraum von etwa drei Wochen eine Online-Umfrage durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich etwa 220 Personen an der Mitwirkung, die etwa 800 Wortmeldungen zu Stärken, Schwächen und Potenzialen der Anlage produzierte. Die Ergebnisse der Umfrage und des Mitwirkungstags werden anschliessend ausgewertet und zusammengefasst. Dies wird bis spätestens Ende Jahr hier auf der Webseite veröffentlicht.

Ergebnisse der Mitwirkung

Die Bevölkerung schätzt die Dürrenmatte vor allem als vielfältig ausgestatteten Freiraum im Quartier. Der Sand- und Spielbereich, die Feuer-/ Grill-Stelle, Finnenbahn der Fussball-Hartplatz werden dabei oft genannt. Die freien Grünflächen im Norden werden positiv wahrgenommen, wobei auch gefordert wird, dass letztere besser nutzbar gemacht werden müssten.

Klare Kritikpunkte sind, dass viele Spielgeräte defekt oder nicht mehr zeitgemäss sind. Es ist erkennbar, dass eher grosse, wertige Spielanlagen gewünscht sind als eine Vielzahl kleinerer und verteilter Einzelgeräte. An erster Stelle steht hier der Wunsch nach einer neuen, wertigen Kletteranlage, da hierfür derzeit auch kein Gerät wirklich tauglich ist. Der Wasserspritz-Bereich wird zwar genutzt, müsste aber anders ausgestaltet sein, um wirklich bespielbar zu sein. 

Ganz dringend wird der Bedarf an mehr Schatten, mehr Bäumen, Begrünung und Entsiegelung sowie mehr Sitzgelegenheiten zum Begegnen und Verweilen eingefordert. Auch die Sauberkeit liesse teilweise zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang wurde auch mehrfach angeregt, durch die Schaffung eines öffentlichen, niedrigschwelligen Angebots im Quartiertreffpunkt den öffentlichen Charakter des Treffpunkts zu stärken.

Aufwertungs-Strategie

Basierend auf diesen Ergebnissen wurde eine Aufwertungs-Strategie entwickelt, die für die verschiedenen Bereiche unterschiedliche Schwerpunkte und Massnahmen vorsieht:

  • Bereich um den Quartiertreffpunkt (gelb im Plan) – Aufwerten und Ergänzen: Eine neue, wertige Kletteranlage für verschiedenen Altersgruppen soll den etablierten Spielbereich ergänzen und aufwerten. Inspiriert durch den Wunsch der Befragten soll diese als „Trämli“ gestaltet werden. Gleichzeitig gilt es, durch mehr Begrünung und Schatten sowie eine neu geordnete Oberflächengestaltung die Aufenthaltsqualität in diesem intensiv genutzten Bereich zu steigern.
  • Bereich östlich des Quartiertreffpunkts (orange im Plan) – neu definieren: Da die in diesem Bereich bestehenden, in der Befragung überwiegend negativ bewerteten Spielanlagen das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, kann dieser stark sonnenexponierte Bereich grundlegend neu gestaltet werden. Ziel ist es dabei, die den dringenden Bedarf nach Begrünung, Beschattung und höherer Aufenthaltsqualität zu erfüllen.
  • Bereich offenes Grün im Norden (blau im Plan) – zugänglich und nutzbar machen: Um den weitläufigen Charakter zu bewahren und Begegnungen im Grünen zu fördern, soll dieser Bereich primär durch sorgfältig platzierte Sitzelemente erschlossen werden. Der deutliche Mehrheitswunsch liegt bei den offenen Grünbereichen auf der Schaffung von Verweilmöglichkeiten statt auf dem Bau neuer Spielanlagen dort.

Strategieplan

Umsetzung

Diese Strategie soll in mehreren Etappen umgesetzt werden:

  • Etappe 1 (2026): Als erste Massnahme wird im Sommer 2026 im Bereich zwischen Sandbereich und Quartiertreffpunkt eine neue Kletteranlage realisiert. Sie wird – den Ideen der Befragten entsprechend und als Verweis auf den alten «Trämli-Spielplatz»als Tram gestaltet sein.
  • Etappe 2 (abhängig vom Budget 2027): Geplant sind weitere Arbeiten im selben Bereich, darunter neue Oberflächen, zusätzliche Sitzelemente, mehr Begrünung und Reparaturen an bestehenden Geräten. Über das Gemeinde-Budget 2027 entscheidet der Einwohnerrat im Dezember 2026.
  • Weitere Etappen (abhängig von weiterer Planung und Budget 2028 ff): Langfristig sollen die weitläufigen Grünflächen im Norden der Anlage besser zugänglich gemacht und mit Sitzmöbeln ausgestattet werden. Auch eine Neugestaltung des Bereichs westlich des Treffpunkts ist vorgesehen, um mehr Aufenthaltsqualität und Schatten zu schaffen.

Mit diesem schrittweisen Vorgehen reagiert die Gemeinde auf die Wünsche der Bevölkerung und sorgt dafür, dass die Dürrenmatte auch in Zukunft ein attraktiver Ort für Begegnung und Spiel bleibt.

Dokumente

Der vollständige Bericht zur Mitwirkung und der daraus abgeleiteten Aufwertungs-Strategie kann hier heruntergeladen werden: 

Aufwertung Spiel- und Freifläche Dürrenmatte – Von der Mitwirkung zur Aufwertungs-Strategie

Kontakt

Bei Fragen und Anregungen zum Projekt können Sie uns gerne kontaktieren:

Gemeindeverwaltung Allschwil
Bereich Bau – Raumplanung – Umwelt
Abteilung Entwickeln Planen Bauen
Baslerstrasse 111
4123 Allschwil

Projektleiter Michael Klatz
Tel. +41 61 486 27 08
E-Mail: michael.klatz@allschwil.bl.ch

Projektleiter Jan Bachofer
Tel. +41 61 486 25 60
E-Mail: jan.bachofer@allschwil.bl.ch

© 2026 Einwohnergemeinde Allschwil. Alle Rechte vorbehalten.

Mit der Benutzung dieser Website akzeptieren Sie die «Allgemeinen rechtlichen Bestimmungen».


Impressum. Datenschutz. Nutzungsbedingungen. Sitemap.

Hinweis zur Verwendung von Cookies. Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unseren Datenschutzinformationen.