Bachgrabenareal vereint Innovationskraft, Arbeitsplätze und Steuersubstrat

07.06.2021

Die Life-Sciences-Industrie ist der Leuchtturm der Schweizer Wirtschaft. In diesem Sektor entsteht die grösste Wertschöpfung für das Land: Intensive Forschung und Entwicklung in der Spitzentechnologie sichern Arbeitsplätze – auch in Allschwil, wo das Bachgrabenareal innovationsgetriebenen Organisationen eine ideale Heimat bietet.

In der Region Basel sind über 30'000 Arbeitsplätze den Life-Sciences zuzuordnen – Jobs in den Disziplinen Pharma, Biotech, Medizinaltechnik, Agrochemie, Bioinformatik, Nanotechnologie und bei universitären wie privaten Forschungseinrichtungen. Historisch gewachsen, hatte dieser Industriezweig in der Region stets gute Rahmenbedingungen, um sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Schwergewichte wie Roche und Novartis tragen den Ruf der Stadt am Rheinknie in die Welt hinaus. Von Allschwiler Boden aus machte das klassische Spin-off-Unternehmen Actelion mit seiner beispiellosen Erfolgsgeschichte im Bereich Biotech von sich reden: Gegründet 1997 auf Basis eines herausgekauften Roche-Patents, führten intensive Forschung und Entwicklung zum Blockbuster-Medikament Tracleer – das Fundament für spätere Milliardenumsätze und die Ansiedlung Hunderter Arbeitsplätze zwischen Hegenheimermattweg und französischer Grenze.

Bachgrabengebiet ist wirtschaftliches Aushängeschild des Kantons Basel-Landschaft
Die für den Life-Sciences-Sektor typische Dynamik ist im Bachgrabenareal sicht- und spürbar. Innerhalb der letzten gut 20 Jahre ist auf dem Allschwiler Filetstück des hochspezialisierten Gewerbes ein sogenannter Cluster entstanden – ein konzentriertes Gebiet, wo das Wissen, die Einrichtungen und die Arbeitskräfte für die die gesamte Wertschöpfungskette dieser wertschöpfungsintensiven Branche vorhanden sind. Die guten Bedingungen für innovative Akteure, ihre Produkte zu entwickeln und Schritt für Schritt in den umkämpften Märkten Fuss zu fassen sowie die Gelegenheit, sich innerhalb der kurzen Distanzen untereinander zu vernetzen, haben unter anderem dazu geführt, dass der Kanton Basel-Landschaft das Gebiet entlang des Hegenheimermattwegs auf der Seite der Gewerbezone zum Arbeitsgebiet von kantonaler Bedeutung ausgerufen und im kantonalen Richtplan so verankert hat.

Attraktive Nachbarn ziehen weitere gute Steuerzahler an
Die Gemeinde Allschwil bietet durch gute Standortfaktoren wie die verkehrsgünstige Lage im Dreiländereck und die Nähe zur Wissenschaft mit ihrer potenten Hochschullandschaft mit zunehmenden Schwerpunkten in den Life-Sciences viele Vorteile. Der Pool an gut ausgebildeten Arbeitskräften ist gut gefüllt, zudem ist Allschwil als Standortgemeinde zugleich ein attraktiver Wohnort mit ausgezeichneten Bildungseinrichtungen und Naherholungsmöglichkeiten. Damit die Qualität der Gemeindeinfrastruktur hoch bleibt und weiterentwickelt werden kann, ist die Gemeinde auch dringend auf die Steuereinnahmen der Unternehmen und Organisationen im Bachgraben angewiesen. Es sind diese leistungsstarken Steuerzahler in Form juristischer Personen, die eine gesunde und nachhaltige Performance der Gemeindefinanzen ermöglichen. Immerhin rund 80 Prozent des Allschwiler Gemeindesteuersubstrats ist Unternehmen und Organisationen wie Actelion, Abbott, Viollier, Merz, SKAN oder Idorsia auf dem Bachgrabenareal zu verdanken. Die bereits heute attraktive Nachbarschaft zieht denn auch neue Aushängeschilder an: Auf dem BaseLink Areal eröffnet neben dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) auch die Universität Basel bald schon einige Fakultäten. Auf selbigem Areal entsteht mit dem Swiss Innovation Park (vormals GRID) zudem ein neuer Hub im Zeichen der Forschung und Zusammenarbeit: perfekt etwa für Start-ups. Diese Dynamik auf dem Gebiet der Lehre und Forschung beim Bachgraben ist für die Gemeinde, die Gesellschaft und den Kanton von grosser Bedeutung. Deshalb sind die Arealnutzungen auf das Wohlwollen von Behörden und Bevölkerung angewiesen.

Weitere Information und Downloads zu den aktuellen und künftigen Entwicklungen auf dem Bachgrabengebiet finden Sie auf der Gemeindewebseite unter www.allschwil.ch/de/bachgraben

Bachgrabenareal

Der neue Hauptsitz des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) trägt den exotischen Namen «Belo Horizonte» und entsteht bis Ende 2021 auf dem Allschwiler BaseLink-Areal im Bachgrabengebiet. Visualisierung: Kunz und Mösch.

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