Gemeinde Allschwil

Themen im Juni und Juli: Standortmarketing als strategische Zukunftsaufgabe - Aufwertung des Strassenraums - Ausserdem hat der Gemeinderat...

14.08.2026

Mit der Genehmigung eines Standortmarketings setzt die Gemeinde auf ein modernes, selbstbewusstes Profil. Ausserdem hat der Gemeinderat wichtige Infrastrukturvorhaben wie die Erneuerung der Hagmattstrasse, Gewerbestrasse und Im Brühl sowie die Sanierung des Hauptspielfelds der Sportanlage im Brühl genehmigt.

Standortmarketing als strategische Zukunftsaufgabe

Der Gemeinderat und die Verwaltung haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Standortmarketing befasst. Ausgangspunkt dieser Arbeiten ist die Tatsache, dass die Gemeinde Allschwil zunehmend im Wettbewerb mit den umliegenden Gemeinden steht – sowohl um attraktive Wohnbevölkerung als auch um Unternehmen, die sich ansiedeln oder weiterentwickeln möchten.

Allschwil verfügt über zahlreiche Stärken: eine hervorragende Lage an der Stadtgrenze zu Basel, eine hohe Lebensqualität, gute Verkehrsanbindungen, ein vielfältiges Bildungs- und Freizeitangebot sowie ein dynamisches wirtschaftliches Umfeld. Diese Pluspunkte sollen künftig noch sichtbarer werden. Ein professionelles Standortmarketing soll dazu beitragen, dass Allschwil als attraktiver Ort zum Leben, Arbeiten und Investieren wahrgenommen wird.

Ein Konzept als Leitlinie
Das erarbeitete Standortmarketingkonzept bildet die Grundlage für die laufende Umsetzung der verschiedenen Massnahmen. Es ist bewusst nicht als starres Dokument angelegt, sondern als strategischer Richtungsweiser, der regelmässig überprüft und weiterentwickelt wird.

Damit trägt der Gemeinderat dem Umstand Rechnung, dass sich Rahmenbedingungen, Trends und Bedürfnisse verändern, sei es durch wirtschaftliche Entwicklungen, neue Technologien oder gesellschaftliche Erwartungen. Das Konzept soll deshalb als lebendiges Arbeitsinstrument dienen, das kontinuierlich geschärft und ergänzt wird.

Ähnlich verhält es sich mit den Handlungsempfehlungen, die aus dem Konzept abgeleitet wurden. Sie zeigen konkrete Schritte auf, wie die Gemeinde ihre Stärken sichtbarer machen und die Standortattraktivität weiter steigern kann. Der Gemeinderat hat in einem ersten Schritt drei Handlungsempfehlungen verabschiedet, die nun in die Umsetzung gehen: die Überarbeitung des Kommunikationskonzepts, die Erarbeitung einer neuen Webseite sowie die Schaffung der erforderlichen personellen Ressourcen. Diese drei Massnahmen bilden den Auftakt zu einem längerfristigen Prozess, der schrittweise erweitert wird.

attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort

Allschwil – ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort

Modern und selbstbewusst
«Die im Rahmen des Standortmarketingkonzepts entwickelte Vision ist modern und selbstbewusst: Allschwil wird der attraktivste Lebens- und Wirtschaftsstandort im Dreiländereck für Menschen und Unternehmen, die Internationalität, eine hohe Lebensqualität, die Nähe zur Natur und ein engagiertes Zusammenleben miteinander verbinden wollen. Diese Vision ist kein Schlagwort, sondern ein Anspruch. Die Gemeinde schafft dafür die notwendigen Rahmenbedingungen: Sie stärkt aktiv die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Zielgruppen – von den Generationen über die Vereine bis hin zu den KMU, den Grossunternehmen und den internationalen Fachkräften. Allschwil soll ein Ort sein, an dem sich Menschen wohlfühlen, Unternehmen wachsen können und Innovation sichtbar wird. Das Standortmarketing unterstützt diesen Weg, indem es die Stärken der Gemeinde herausarbeitet und nach innen wie nach aussen vermittelt.»

GR Christoph Morat
Christoph Morat, Ressort Standortmarketing


Aufwertung des Strassenraums

Die Hagmattstrasse, die Gewerbestrasse sowie Im Brühl befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand. Der Gemeinderat hat deshalb ein umfassendes Bauprojekt zur Erneuerung und Umgestaltung der drei Strassen genehmigt. Die Sanierung beschränkt sich nicht auf die reine bauliche Instandsetzung, sondern nutzt die Gelegenheit, den gesamten Strassenraum zeitgemäss weiterzuentwickeln. Im Zuge der Erneuerung werden die Strassen so umgestaltet, dass sie künftig attraktiver und sicherer werden für Fussgänger und Velofahrende.

Parallel zur verkehrlichen Aufwertung werden im Projekt auch erste Elemente der Schwammstadt-Strategie umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise Entsiegelungen und neue Grünflächen sowie Oberflächen, die Regenwasser aufnehmen oder versickern lassen. Diese Elemente tragen dazu bei, die Quartiere klimaresilienter zu machen, Hitzeinseln zu reduzieren und die Biodiversität zu fördern.


Ausserdem hat der Gemeinderat…

  • … die geplante Sanierung des Hauptspielfelds Nr. 1 der Sportanlage im Brühl genehmigt und die entsprechenden Aufträge vergeben,
  • … gestützt auf das geltende Beitragsreglement die jährlichen Unterstützungsbeiträge an die Allschwiler Vereine festgelegt. Die Beiträge würdigen das breite Engagement der Vereine und deren wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Freizeitgestaltung in der Gemeinde.
  • … eine Leistungsvereinbarung mit der Bürgergemeinde für den Rangerdienst genehmigt.

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