Gemeinde Allschwil

Themen im Januar: Erneutes Status-Update zur Einführung von Tempo 30 - Vergütungs- und Verzugszinsen - Allschwiler Fasnacht - Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring

13.02.2026

Im Januar hat sich der Gemeinderat erneut mit der Einführung von Tempo 30 auf den Allschwiler Quartierstrassen befasst. Für sieben der elf Quartiere wurde dabei eine Reihenfolge für die Umsetzung festgelegt. Besonders im Umfeld des Schulkomplexes Gartenhof soll möglichst rasch eine breite Wirkung und gute Sichtbarkeit erzielt werden.

Erneutes Status-Update zur Einführung von Tempo 30

Das letzte Status-Update zur Umsetzung von Tempo 30 auf den Allschwiler Quartierstrassen erfolgte am 24. Oktober 2025. Damals informierte der Gemeinderat darüber, dass das bereinigte Konzept für die Einführung von Tempo 30 zur Genehmigung beim Kanton eingereicht worden war. Mitte Dezember traf die Rückmeldung des Kantons ein: Sieben der elf Quartiere wurden in der eingereichten Form genehmigt. Diese werden nun mittels verkehrspolizeilicher Anordnungen (VPA) publiziert. Gehen keine Einsprachen ein und ist das Submissionsverfahren abgeschlossen, beginnen umgehend die Markierungs- und Signalisationsarbeiten.

Reihenfolge der Umsetzung
Für die Umsetzung der sieben vom Kanton genehmigten Quartiere hat der Gemeinderat folgende Reihenfolge festgelegt:
1. Gartenhof
2. Herrenweg
3. Ziegelei/Spitzwald
4. Lindenbaum
5. Strengi/Himmelrich
6. Steinbühl
7. Bettenacker

Damit soll insbesondere im Umfeld des Schulkomplexes Gartenhof sowie in den Quartieren Ziegelei und Lindenbaum möglichst rasch eine breite Wirkung und Sichtbarkeit erzielt werden.

Bei den restlichen vier Quartieren waren für die Genehmigung durch den Kanton noch kleinere Anpassungen notwendig. Die Genehmigung wird innert nützlicher Frist erwartet.

Tempo 30

Die Markierungs- und Signalisationsarbeiten zur Umsetzung vom Tempo 30 auf den Allschwiler Quartierstrassen sollen so rasch wie möglich beginnen.

«Rasche Umsetzung der Einführung»

«Der Gemeinderat will den Volkswillen – die Einführung von Tempo 30 auf Allschwiler Quartierstrassen – so rasch wie möglich umsetzen. Um Zeit zu gewinnen, hat er deshalb Ende Januar 2026 beschlossen, das Submissionsverfahren für die Signalisations- und Markierungsarbeiten unverzüglich einzuleiten. Zudem hat der Gemeinderat entschieden, die Tempo-30-Massnahmen in den Quartieren Steinbühl, Bettenacker und Bohrerhof nach Möglichkeit mit dem Projekt ‹Lärmsanierung Parkallee/Spitzwaldstrasse› zu koordinieren.»

GR Philippe Hofmann
Philippe Hofmann, Ressort Sicherheit


Vergütungs- und Verzugszinsen

Der Gemeinderat hat den Vergütungszins für frühzeitig einbezahlte Gemeindesteuern im Jahr 2026 auf 0.25 Prozent festgelegt. Dieser liegt damit 0.15 Prozentpunkte über dem Zinssatz des Kantons. Für Allschwiler Steuerzahlende ist es somit attraktiv, die Gemeindesteuern vor den Kantonssteuern zu begleichen.

Für das Jahr 2026 gelten folgende Vergütungs- und Verzugszinsen für die Gemeindesteuern:
- Vergütungszins Gemeinde Allschwil: 0.25 Prozent (Kanton: 0.1 Prozent)
- Verzugszins Gemeinde Allschwil: 4.75 Prozent (Kanton: 5.0 Prozent)


Allschwiler Fasnacht

Der Gemeinderat hat im Januar die Durchführung der Allschwiler Dorffasnacht 2026 durch die Wildviertel-Clique formell bewilligt. Die Gemeinde verzichtet dabei auf die Erhebung von rund CHF 75'000 für die von ihr zu erbringenden Leistungen im Zusammenhang mit der Durchführung der Dorffasnacht 2026.

Die Standbetreiberinnen und Standbetreiber werden in einem Schreiben über die wichtigsten Bestimmungen des Abfallreglements sowie über die grundsätzliche Rücknahmepflicht informiert.


Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring

Im Januar hat der Gemeinderat den vorgelegten Entwurf «Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring» für das öffentliche Vernehmlassungsverfahren genehmigt. Auslöser für das Entwicklungskonzept ist die geplante S-Bahn-Haltestelle Basel Neuallschwil, die 2031 in Betrieb gehen soll. Sie bindet Allschwil erstmals direkt ans Bahnnetz an und verbessert die Erreichbarkeit von Basel West.

Das Konzept zeigt, wie Verkehrsinfrastruktur und Siedlungsentwicklung aufeinander abgestimmt werden können. Es betrachtet sowohl Massnahmen bis zur Eröffnung 2031 als auch langfristige Entwicklungsperspektiven bis 2050+ für den Raum Morgartenring.

Die räumliche Analyse zeigt: Das direkte Umfeld der Haltestelle ist ein stabiles, qualitativ hochwertiges Wohngebiet aus den 1930er- und 1940er-Jahren. Im weiteren Umfeld liegen wichtige Entwicklungsgebiete wie Bachgraben, Binningerstrasse und das Westfeld. Die neue Haltestelle wird deren Bedeutung und Erreichbarkeit stärken.

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