22.05.2026
Der Gemeinderat hat den Projektauftrag für den Relaunch der gemeindeeigenen Webseite verabschiedet. Die Umsetzung startet in den kommenden Monaten; die Inbetriebnahme der neuen Webseite ist für März 2027 vorgesehen. Ausserdem hat der Gemeinderat im April Simona Dematté zur Leiterin des neuen Bereichs Zentrale Dienste – Sicherheit gewählt.
Die Gemeindewebseite von Allschwil entspricht in ihrer heutigen Form nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Sowohl inhaltlich als auch technisch und gestalterisch bestehen deutliche Defizite, die einen umfassenden Relaunch notwendig machen. Das derzeit eingesetzte Content-Management-System (CMS) ist veraltet; die Pflege und Aktualisierung der Inhalte erfordert unverhältnismässig hohe personelle Ressourcen.
Der Relaunch der Gemeindewebseite ist im Legislaturziel 8 verankert: «Die digitale Verwaltung der Gemeinde wird über eine verbesserte und sichere Kundeninteraktion und Informationsbereitstellung vorangebracht». Ziel ist die Entwicklung und Aufschaltung einer zielgruppenorientierten neuen Webseite, die auf den Ergebnissen des kantonalen Projekts «Digitale Gemeinden BL» basiert.
Ziele der neuen Webseite
Die neue Gemeindewebseite soll Inhalte und Dienstleistungen klar strukturiert präsentieren – orientiert an Zielgruppen, Themen und intuitiven Schnelleinstiegen. Sie soll einen modernen, nutzerfreundlichen Auftritt bieten und gleichzeitig eine effiziente Bewirtschaftung durch die Verwaltung ermöglichen. Zentrale Anforderungen sind verständliche Redaktionsprozesse, ein benutzerfreundliches CMS sowie klar definierte Zuständigkeiten für die Inhaltspflege.
Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Leitung des Projekts «Relaunch Gemeindewebseite Allschwil» vergeben. Der Zeitplan sieht eine Initialisierungsphase bis Juni 2026, die anschliessende Konzeption bis Oktober 2026 sowie die Umsetzung und Inbetriebnahme der neuen Webseite bis März 2027 vor.
Ausbau der digitalen Dienstleistungen
«Der Gemeinderat hat den Relaunch der gemeindeeigenen Webseite zu einem Legislaturziel erklärt. Ich freue mich, dass das Projekt nun starten und umgesetzt werden kann. Die Mittel sind gut investiert: Allschwil wird eine zeitgemässe Webseite erhalten, die den heutigen Anforderungen entspricht. Die digitalen Dienstleistungen für die Einwohnerinnen und Einwohner werden damit deutlich ausgebaut und verbessert.»![]()
Silvia Stucki, Ressort Digitale Verwaltung
Digitale Verwaltung (KI-generiertes Symbolbild).
Der Gemeinderat hat im April Simona Dematté zur Leiterin des neuen Bereichs Zentrale Dienste – Sicherheit gewählt. In dieser Funktion wird sie auch Mitglied der sechsköpfigen Geschäftsleitung. Sie tritt ihre Stelle auf der Gemeindeverwaltung am 1. Juli 2026 an.
Simona Dematté ist in Basel geboren, wohnt in Allschwil und war zuletzt Verwaltungsleiterin einer Baselbieter Gemeinde. Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Funktionen bei Polizeiorganisationen.
Der neue Bereich Zentrale Dienste – Sicherheit ist das Ergebnis einer im Jahr 2025 durchgeführten Organisationsanalyse. Der Gemeinderat hatte diese Analyse nach dem Weggang des Bereichsleiters Sicherheit – Einwohnerdienste – Steuern in Auftrag gegeben. Aus mehreren Varianten entschied sich der Gemeinderat für ein Modell mit fünf Bereichen.
Im Zuge der Reorganisation wird der bisherige Bereich Sicherheit – Einwohnerdienste – Steuern aufgelöst. Die Abteilungen Sicherheit sowie Einwohnerdienste werden dem neuen Bereich Zentrale Dienste – Sicherheit zugeordnet. Ebenso wird der Bereich Verwaltungsführung aufgelöst; seine Stabsdienste sowie die geplante Stabsstelle Standortmarketing werden ebenfalls in den neuen Bereich integriert. Die Abteilung Steuern wird künftig dem Bereich Finanzen – Informatik – Personal angegliedert.
Zur Teilrevision des Bildungsgesetzes betreffend Ermöglichung von Tagesschulen hat der Gemeinderat wie folgt Stellung genommen: «Die Gemeinde Allschwil setzt bei der schulergänzenden Kinderbetreuung seit Jahren auf die Betreuungsform der Tagesstrukturen und sieht aktuell keinen Anlass, von dieser bewährten Lösung abzukehren. Für den Gemeinderat spricht jedoch nichts dagegen, im Kanton zukünftig auch Tagesschulen zu ermöglichen, zumal deren Einführung für die Gemeinden freiwillig ist.»
Die kantonale Vernehmlassung betreffend Wärmeverbunde und Stromspeicher in Zonen für öffentliche Werke und Anlagen (OeWA) hat der Gemeinderat wie folgt beantwortet: «… Die Erweiterung der OeWA-Zonen zur Aufnahme von Energieinfrastrukturen unterstützt die Umsetzung der energie- und klimapolitischen Zielsetzungen sowie die gemeindeeigenen Legislaturziele 2024–2028, insbesondere den Umstieg auf erneuerbare Wärmeversorgungen. Die Vorlage unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Energieplanungen und schafft bessere Voraussetzungen für eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung.»
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