Volljährigkeitsfest des Jahrgangs 1998

12.12.2016

Dieses Jahr feierten oder feiern 173 in Allschwil wohnhafte junge Frauen und Männer ihren 18. Geburtstag. Am 25. November 2015 lud die Gemeinde Allschwil alle Jubilare zur Feier der Volljährigkeit in das Restaurant ZicZac ein.

39 Jungbürgerinnen und Jungbürger folgten der Einladungen und wurden nach einem Apéro von der Gemeinderatspräsidentin Nicole Nüssli-Kaiser, dem Einwohnerratspräsident Philipp Adam und den Gemeinderäten Morat, Vogt, Thomas , Franz Vogt herzlich begrüsst. Frau Nüssli-Kaiser machte in ihrer Rede auf die Unterschiede zwischen Volljährigkeit/Mündigkeit, Handlungsfähigkeit und Urteilsfähigkeit aufmerksam. Sie wies die Jungbürger auf Rechte und Pflichten hin, welche diese mit der Mündigkeit erhalten und zu verantworten haben.

Wie im vergangen Jahr wurde wiederum mit der Anmeldung drei Fragen an die 18 Jährigen gestellt.

Auf die 1. Frage, wieso sie gerne in Allschwil wohnen, vermerkte der Grossteil, dass ihnen die Nähe zur Stadt Basel und deren grossem Freizeitangebot gefällt. Sie geniessen aber auch die ruhigen Quartiere und den nahen Erholungsraum. Nicht missen möchten sie die gute Anbindung mit ÖV und sie schätzen das vielfältige Sport- und Freizeit-Angebot in Allschwil. Selbstverständlich wurde ihr Wohlsein auch mit Familie und Kollegen begründet.

Auf die 2. Frage, was sie sich für Kinder und Jugendliche wünschen, gab es einen Strauss von Anliegen: Ein vielfältiges Angebot an Sportmöglichkeiten, mehr organisierte Events, ein Openairkino, eine Bar oder Treffpunkte für Leute ab 18. Jahren und Räume zum mieten wurden aufgezählt. Einige fanden es wichtig, wenn die Verbandliche Jugendarbeit (Pfadi, JUBLA, Cevi) besser unterstützt würde und wieder andere erwarten, dass Allschwil nicht noch stärker urbanisiert und überbaut wird und Grünflachen/Freiräume erhalten bleiben. Sie wünschten auch, dass im Bildungsbereich nicht gespart wird und die Schüler eine gute Schule mit engagierten Lehrpersonen erhalten. Und einige hofften, dass die Kinder eine ähnlich friedliche, unbeschwerte und abwechslungsreiche Zeit, wie sie selbst erleben dürfen.

Bei der 3. Frage wurde nach Anliegen an den Gemeinderat gefragt. Mehrfach wurde dabei auf nicht sanierte Baslerstrasse und das ausstehende Umfahrungskonzept hingewiesen. Im grossen Ganzen sind sie mit der Arbeit des Gemeinderats zufrieden und hoffen, dass auf die Anliegen der Einwohner eingegangen wird. Stetiges Thema sind die Ruftaxis und Nachtbusse oder generell günstige (gratis) Tickets für den ÖV. Und weiterhin ist die Sorge gross, dass Grünflächen verschwinden, bei den Spielplätzen und Sportanlagen gespart wird und die Bildungsausgaben reduziert würden.

Im Anschluss sprach Sonja Nussbaumer über ihre Arbeit im JugendratBL und stellte die Abstimmungshilfe „easyvote“ vor. Die easyvote-Broschüre wurde in den letzten beiden Jahren an alle Jungwähler verschickt, damit sich diese vertieft mit den Abstimmungsvorlagen auseinandersetzen oder bei Wahlen das Profil der Kanditaten vergleichen konnten. „easyvote“ ist auf der Homepage oder als App allen politisch Interessierten zugänglich.

Nach Vorspeise, Hauptgangbuffet und Dessertbuffet blieb eine grosse Gruppe noch lange gemütlich sitzen. Die jungen Menschen nutzten das Zusammensein, tauschten sich über Neuigkeiten und ihre Pläne aus. Viele Erlebnisse aus der gemeinsamen Kinder- und Jugendzeit wurden Revue passiert und zum Besten gegeben. Und auch die Regierungsmitglieder genossen die gute Stimmung und stellten sich den Fragen und Anliegen der jungen Erwachsenen.

Daniel Schäfer, Team Freizeithaus und Organisator Volljährigkeitsfest

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