Mit «Leichter als Luft» dem Alltag entfliehen

07.10.2015

ja. Der Gemeinderat Allschwil folgte der Empfehlung der Jury und vergab das Projekt «Kunst am Bau» für die neue Schulanlage Gartenhof an den Künstler Boris Rebetez, der mit «Leichter als Luft» ein poetisches, künstlerisch interessantes und sehr schönes Projekt schuf.

Vier Kunstschaffende wurden im Rahmen des Projektwettbewerbes für eine künstlerische Gestaltung des Neubaus Schulanlage Gartenhof eingeladen, Projektvorschläge einzureichen und persönlich zu präsentieren. Ende August haben neun Fach- und Sachjuroren das Projekt «Leichter als Luft» des Künstlers Boris Rebetez zum Sieger gekürt. Der Gemeinderat Allschwil folgte diesem Juryentscheid und entschied sich so für insgesamt sieben Objekte, welche einen bestimmten Ort im Schulhaus signalisieren und Identität und Ortszugehörigkeit schaffen sollen.

Sieben Objekte für die Treppenhäuser
Die Jury unter der Leitung von Karin Sutter, Kunsthistorikerin und Galeristin, setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Allschwil und den Architekten der neuen Schulanlage Gartenhof zusammen. Das Siegerprojekt von Boris Rebetez - 1970 in Lajoux geboren, arbeitet und lebt seit einigen Jahren in Basel, bekannt geworden vor allem mit seinen Fotocollagen, Zeichnungen und Skulpturen – besteht aus sieben Objekten: Zeppelin, zwei Fallschirme, Cumulus-Wolke, Montgolfier (Vorgänger des Heissluftballons), fliegender Teppich und das erste motorisierte Flugobjekt der Geschichte von Clément Ader. Die weissen, aus lackiertem Polyurethan bestehenden Kunstobjekte sind in ihrer Form naturalistisch und in einem genauen Massstab zu den Originalen. Montiert werden die 200 bis 300 cm grossen Objekte, welche durch Bearbeitung Struktur und Reliefartigkeit erhalten, für die Schüler unerreichbar ca. 35 Zentimeter unter der Decke bei den Aufgängen der Treppenhäuser.

Lernen, lehren, reisen und träumen
Die Jury würdigte das Projekt als ein poetisches, künstlerisch interessantes und sehr schönes Projekt, das ästhetisch durchdacht und gut ausführbar sei. Besonders gut gefiel, dass die Objekte den Schülerinnen und Schülern, den Besucherinnen und Besuchern und dem Lehrkörper nicht nur die Möglichkeit zur Betrachtung, zum Lernen und Lehren bieten, sondern ihnen auch ermöglichen, kurzfristig in Gedanken zu reisen, in den Pausen zu träumen und so kurz dem Alltag zu entfliehen. Das Ziel von Kunst am Bau Projekten ist es, Kunst an repräsentativen, politisch wichtigen und architektonisch geeigneten Bauten einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die künftig stark frequentierte Schulanlage Gartenhof mit Schulhaus, Dreifachturnhalle und Aula bietet sich deshalb als idealer Standort an. Bis zu deren Einweihungsfeier am 10. September 2016 wird auch «Leichter als Luft» fertig gestellt sein.

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