Elternbildung in Allschwil – Ihre Wünsche und Meinungen sind gefragt

28.05.2018

Elternbildung

Im Allschwiler Wochenblatt, auf Postern oder Flyern sieht man immer wieder Werbung für Elternbildungsveranstaltungen. Häufig geht es um Themen wie Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtprävention. Dabei werden Erwachsene angesprochen, welche selbst Kinder und Jugendliche erziehen oder mit ihnen zusammenleben und mit Erziehungsaufgaben konfrontiert werden. Elternbildung beschränkt sich jedoch nicht nur auf Kursangebote zu spezifischen Themen. Elternbildung erfolgt zusätzlich in vielen anderen Formen. Daraus ergeben sich folgende Fragen: Wieso braucht es Elternbildung? Was verstehen wir überhaupt unter dem Begriff Elternbildung? Wer in Allschwil ist Zuständig für die Erwachsenenbildung? Wer organisiert Elternbildungsangebote? Braucht es das Überhaupt? Welche Themen sind relevant? Wer entscheidet, was Erwachsene in Allschwil brauchen?

Analyse und Empfehlung zum Thema Elternbildung
Diesen Fragen widmet sich Jelena Jankovic (Kinder- und Jugendarbeiterin im Freizeithaus Allschwil) im Rahmen eines Praxisprojekts der Hochschule Luzern. Sie möchte in der Zusammenarbeit mit Allschwiler Eltern und den Akteuren und AnbieterInnen der Elternbildung in der Gemeinde und im Kanton das Thema vertieft anzugehen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll ein nachhaltiges Konzept erarbeitet werden, welches die Grundlagen von erfolgreicher Elternbildung in Allschwil festhaltet und den Einbezug der Eltern in die Gestaltung der Angebote in den Vordergrund setzt.

Doch was ist Elternbildung?
Die Elternbildung gehört zur Erwachsenenbildung wie auch zur Gemeinwesenarbeit. Sie vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse und unterstützt und begleitet so Eltern in ihrer Aufgabe als Erziehende. In der Elternbildung werden aktiv Prozesse in Gang gesetzt, in welchen sich Eltern mit ihren Erziehungs- und Beziehungsaufgaben und den sozialen und politischen Rahmenbedingungen, die das Elternsein beeinflussen, auseinandersetzten. Elternbildung soll nicht für, sondern mit Eltern organisiert werden. Sie sind Expertinnen und Experten im „Elternsein“ und in ihrer Lebenswelt. Dabei sollen Eltern nicht belehrt werden, ihre Schwächen und Defizite anzugehen, sondern selbst aktiv Erfahrungen und Kompetenzen einbringen.
Elternbildung kann in verschiedensten Formen stattfinden. Auch in Allschwil gibt es bestehende Angebote. Zum Beispiel Austauschmöglichkeiten, wie der Eltern-Kind-Treff im Freizeithaus Allschwil und der Männertreff der Reformierten Kirchgemeinde oder eine Elternbildungsveranstaltung zu einem spezifischen Thema, wie die der Kinder- und Jugendkommission Allschwil.

Liebe Eltern, jetzt seid ihr gefragt!
Jelena Jankovic gründet eine Arbeitsgruppe und sucht Eltern, welche sich einbringen und die Grundlagen für die Elternbildung in Allschwil mitbestimmen wollen. Alle interessierten Eltern, unabhängig dem Alter ihrer Kindern, der gelebten Familienform und Familiensprache sind am Mittwoch, 20. Juni um 19:30 Uhr zu einem ersten Treffen im Freizeithaus Allschwil, Hegenheimermattweg 70 eingeladen. Bei einem Apéro wird gemeinsam ein Blick in die Zukunft der Elternbildung in Allschwil geworfen:
Was wünschen sich Eltern in Allschwil? Welche Formen von Bildungsangeboten und Austauschmöglichkeiten sind geeignet und welche Themen in der Aufgabe als Erziehende sind aktuell?
Zeitgleich wie das erste Treffen der Arbeitsgruppe erhalten Allschwiler Eltern eine schriftliche Umfrage in ihrem Briefkasten.

Jelena Jankovic
jelena.jankovic(at)allschwil.bl.ch
061 486 27 10

© 2018 Einwohnergemeinde Allschwil. Alle Rechte vorbehalten.
Bitte lesen Sie die "Allgemeinen rechtlichen Hinweise, Datenschutz" bevor Sie diese Website weiter benützen.


Impressum. Datenschutz. Sitemap.