Küchenabfälle getrennt entsorgen
In Allschwil kann jeglicher organischer Abfall aus Küche und Garten der Bioabfuhr mitgegeben werden. Dank einem attraktiven Angebot zu einem attraktiven Preis will die Gemeinde die Kehrichtmenge reduzieren und einen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten: Anstatt in der Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt zu werden, wird der Bio-Abfall in der Vergärungsanlage BioPower in Pratteln zu Kompost und Biogas verwertet.
Seit vielen Jahren existiert in Allschwil die Separatsammlung von Grüngut wie Rasenschnitt, Laub und Astmaterial von Hecken und Bäumen. Küchenabfälle wie Teigwaren, Gemüserüstabfälle, Salat, Schnittblumen etc. mussten jedoch im Kehrichtsack entsorgt werden. Studien zeigen, dass ¼ bis ⅓ des Inhalts eines Kehrichtsacks aus organischem Material besteht. Die Gemeinde Allschwil hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Material aus dem Kehrichtsack zu kriegen und der Vergärungsanlage in Pratteln zuzuführen. So lässt sich der natürliche Kreislauf schliessen: Aus dem organischen Material ensteht Komposterde, welche in der Landwirtschaft zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit eingesetzt wird. Gleichzeitig entsteht Biogas, welches als Treibstoff eingesetzt werden kann und damit einen Beitrag gegen den Treibhaus-Effekt leistet.
Der Bio-Abfuhr können sämtliche Rüst- und Speiseabfälle sowie verdorbene, nicht mehr geniessbare Lebensmittel mitgegeben werden. Dazu gehören z.B. faules Gemüse und Obst, Teigwaren, Brotwaren, Süssspeisen, Wurst, Fleisch, Käse. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lebensmittel roh oder gekocht sind.
Was gehört in die Bio-Abfuhr, was nicht?
Bio-Container verwenden
Die Bereitstellung zur Abfuhr erfolgt in Bio-Containern. Grüngut von Gartenabraum (Rasenschnitt, Laub, Astmaterial) kann direkt in den Bio-Container geworfen werden. Die Küchenabfälle werden zu Hause in der Küche in einem sogenannten „Biokübeli“ ähnlich dem Kompostkübeli gesammelt. Ist das Kübeli voll, wird der Inhalt in den Bio-Container geleert. Um lästige Gerüche und das regelmässige Auswaschen des Biokübelis und des Bio-Containers zu verhindern, empfiehlt es sich, spezielle, verrottbare Beutel zu verwenden. Zusammen mit den Biokübeli der neuesten Generation, welche über eine Vielzahl von Luftschlitzen verfügt, können die Abfälle in der Küche ohne Schimmelbildung und ohne störenden Geruch gesammelt werden. Lesen Sie dazu den
Flyer.
Neu muss nicht für jeden Abfuhrtag eine Gebühren-Vignette aufgeklebt werden. Die Gebühr wird durch eine Jahresvignette bezahlt, die einmalig auf den Container aufgeklebt wird. Dadurch kann der Container an jedem Abfuhrtag bereitgestellt werden, ganz egal ob er halb leer ist: auf die Kosten hat es keine Auswirkungen. Die Gebühren für die Jahresvignetten betragen:
140 Liter Volumen CHF 39.00
240 Liter Volumen CHF 99.00
Die Jahresgebühr berechtigt zur ca. 40-maligen Leerung des Containers. Im Sommer (1. März bis 30. November) erfolgt die Leerung wöchentlich, im Winter (1. Dezember bis 28. Februar) jede zweite Woche.
Es wird empfohlen, die Bio-Container bei der Veolia zu bestellen (Tel. 061 487 21 00 oder Email: basel@veolia-es.ch). Dadurch ist sicher gestellt, dass der Container stabil ist und über die notwendigen Vorrichtungen verfügt, um zur Entleerung in den Lastwagen gekippt zu werden. Die Veolia bietet die Container zum Kauf oder zur Miete an und liefert sie freihaus.
Container-Bestellformular
Die Jahresvignetten können auch im AllService der Gemeindeverwaltung gekauft werden.
Für weitere Informationen zur Bioabfuhr steht Ihnen der Umweltbeauftragte Andreas Dill (Tel. 061 486 25 56) gerne zur Verfügung.
Gemeindeverwaltung
Tiefbau - Umwelt