Ciba Sportplatz - wie weiter?

Der Chemiekonzern BASF beabsichtigt, den Ciba Sportplatz am Baselmattweg abzustossen. In einem Schreiben an die auf dem Sportplatz beheimateten Vereine hat BASF das Nutzungsrecht auf Ende 2011 gekündigt. In der Zwischenzeit haben Vertreter der BASF wie auch eine Delegation der Sportvereine beim Gemeinderat Allschwil vorgesprochen und ihre jeweilige Situation dargelegt. Die Gemeinde will mithelfen, eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung zu finden. Es muss aber klar festgestellt werden, dass der 25‘000 Quadratmeter grosse Sportplatz im Eigentum der BASF ist, die mit der Übernahme der CIBA auch deren Liegenschaften übernommen hat.

Grundsätzlich ist das Recht auf Privateigentum eines der höchsten Güter in der Bundesverfassung. Dieses wird nur durch das eidgenössische Raumplanungsgesetz beschränkt. Das erwähnte Grundstück befindet sich gemäss aktuellem Zonenplan in der Zone für Sport- und Freizeitanlagen. Dieses Areal kann nur einer anderen Nutzung zugeführt werden, wenn eine Zonenplanmutation oder ein Quartierplanverfahren durchgeführt wird. Solche Verfahren dauern in der Regel zwei bis drei Jahre und können nur vom Einwohnerrat gutgeheissen respektive abgelehnt werden. Gleichzeitig unterliegen Quartierplanungen dem fakultativen Referendum. Im Anschluss werden die Planungen vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft genehmigt.

Sollte der Ciba Sportplatz tatsächlich einer Überbauung weichen müssen, hat BASF signalisiert, zusammen mit der Gemeinde den betroffenen Sportclubs einen adäquaten neuen Standort zu vermitteln. Die Vereine sind für eine solche Lösung grundsätzlich offen.

 
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