Öffnungszeiten Ausstellung
Projekt «Unser neues Schulhaus»: Der Sieger heisst «Regenbogen»
Jurybericht (9.1 MB)
Interview mit Dr. Anton lauber vom 16.04.2012:
Lebendiger Schulraum anstatt Monolith
Medieninformation 29.09.2011:
Unser neues Schulhaus in Allschwil nimmt Form an
Medieninformation 12.12.2011:
Bis Mitte 2012 hat das neue Allschwil Schulhaus ein Gesicht
Das neue Schulhaus als Antwort auf kommende Herausforderungen
aj. Die magische Grenze von 20‘000 Einwohnern wird Allschwil voraussichtlich noch dieses Jahr überschreiten. Entsprechend werden künftig auch die Kindergärtner- und Schülerzahlen und somit der Bedarf an moderner Schulinfrastruktur wachsen. Die kontinuierliche Einführung von HarmoS bis 2015/16 und in die Jahre gekommene Schulhäuser sind zusätzliche Rahmenbedingungen, die Allschwil in nächster Zeit beschäftigen werden. Mit dem neuen Schulhaus, das 2016 auf dem Gartenhof bezugs-bereit stehen soll, hat Allschwil die Lösung für all diese Herausforderungen parat.
In Allschwil zeichnet sich in den nächsten Jahren ein starker Bevölkerungs- und somit auch Kinderzuwachs ab. Die Einführung von HarmoS, der Harmonisierung der obligatorischen Schule mit neu 6 Jahren Primarschule und 3 Jahren Sekundarschule, führt gleichzeitig dazu, dass im Kanton Baselland und somit auch in Allschwil im August 2015 die 6. Klasse zum ersten Mal in der Primarschule stattfindet. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen entsprechende Mehrschulräume zur Verfügung gestellt werden. Rechtzeitig hat die Gemeinde Allschwil aufgrund der Resultate einer Schulraum- und einer Standortstrategie für die Kindergärten zielführende Massnahmen eingeleitet, um diesen Anforderungen gerecht werden zu können.
Gemeinderat bewilligt zusätzliche Kindergartenabteilungen
Noch im alten Jahr sagte der Gemeinderat ja zu einem Masterplan Kindergarten und somit zur Realisierung von zusätzlichen Kindergartenabteilungen. Die markanteste Entwicklung der Schülerzahlen ist in den nächsten Jahren im Einzugsgebiet südlich der Baslerstrasse zu verzeichnen. Allein bis 2014/15 besuchen gemäss den aktuellen Kinderzahlen insgesamt 83 Kinder mehr als heute den Kindergarten in diesem Gebiet; vier neue Kindergartenabteilungen fangen diesen Anstieg an Kindern auf. Deshalb soll im Ziegelei-Areal ein Doppelkindergarten gebaut werden. Da für den Tageskindergarten ein neuer Standort geplant ist, wird der als Doppelkindergarten konzipierte Kindergarten Rankacker auf Sommer 2014 wieder als Doppel-Quartierkindergarten aktiviert. Weiter erhalten bleiben diesem Einzugsgebiet die Doppelkinder-gärten Theresien und Langenhag sowie neu der Kindergarten Weiherweg.
Neuer Doppelkindergarten Sandweg
Im Einzugsgebiet nördlich der Baslerstrasse wird bis im Sommer 2013 der Doppelkindergarten Sandweg gebaut; hier finden die beiden Kindergartenabteilungen Platz, die durch HarmoS im Schulzentrum Neuallschwil wegfallen. Der sanierungsbedürftige Doppelkindergarten Metzgers-matten kann danach modernisiert werden. Während der Bauzeit können die Metzgersmatten-Kinder den Kindergarten Sandweg besuchen. Der Doppelkindergarten Schlappenmatten bleibt weiter bestehen.
Dreifachkindergarten auf dem Pestalozziareal
Im Einzugsgebiet Dorf schliesslich präsentiert sich die Situation folgendermassen: Der Kinder-garten Dorf soll per Sommer 2013 um eine zweite Abteilung erweitert werden. Der Kindergarten Pastorenweg bleibt bestehen. Der heute bestehende Doppelkindergarten Pestalozzi wird im Sommer 2013 durch einen neuen Dreifachkindergarten ersetzt, der per Schuljahresbeginn 2014/15 eröffnet wird. Während der Bauzeit wird auf dem Areal Hinterland Bruckerhaus ein Provisorium die Kinder aufnehmen. Mit diesen beiden zusätzlichen Abteilungen im Einzugsgebiet Dorf kann im Schulhaus Schönenbuchstrasse der benötigte Raum für die Umsetzung HarmoS geschaffen werden.
Zeitgemässe Schulinfrastruktur dank neuem Schulhaus
Ein Mehrbedarf an Kindergärten, die Umstellung auf HarmoS und die Weiterführung der Tages-schule verlangen zwangsläufig nach mehr Schulraum. Auch diesbezüglich ist der Gemeinderat mit dem geplanten neuen Schulhaus auf dem Areal Gartenhof gewappnet, das für das Schuljahr 2016/17 bezugsbereit sein soll. Ein Neubau ist nach reiflicher Überlegung unerlässlich. Ein solcher ist bedeutend nachhaltiger und kommt wesentlich günstiger zu stehen, als die Total-sanierung der Schulhäuser Gartenstrasse und Bettenacker, die definitiv ihr Lebensalter erreicht haben. Weder die haustechnischen Anlagen noch die Gebäudehülle oder die Wärmetechnik entsprechen den heutigen (gesetzlichen) Anforderungen. Die beiden Schulhäuser müssten bis auf die Grundmauern rückgebaut und total erneuert werden. Selbst nach einer Totalsanierung würden die beiden Schulhäuser noch immer nicht dem heutigen Anspruch an einen modernen, pädagogisch optimierten Schulraum gerecht. Rund 100 Architekten machen sich zurzeit intensiv Gedanken über Form und Gestalt dieses neuen Schulzentrums für vier Klassenzüge mit Drei-fachturnhalle und Aula. Ende Mai 2012 ist das Projekt bekannt, welches der Gemeinderat Mitte 2013 dem Allschwiler Stimmvolk zur Kreditgenehmigung vorlegen will. Mit der Realisierung dieses Meilensteins bietet der Gemeinderat Gewähr, dass die Lehrpersonen sowie aktuelle und zukünftige Schüler und Schülerinnen in Allschwil eine zeitgemässe Schulinfrastruktur vorfinden werden. Am nächsten Treffen mit der das Gesamtprojekt begleitenden Konsultativkommission (mit Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung sowie Fachleuten und Interessierten aus der Allschwiler Bevölkerung) wird der Gemeinderat über die nächsten Schritte informieren. Der Gemeinderat
Einwohnerratsvorlage März 2011
Schulraumstrategie
Kindergärten Standortstrategie
Workshop Mitwirkungsbericht
Workshop: Neues Schulhaus Gartenhof
Workshop: Altes Schulhaus Gartenstrasse
Workshop: UBS-Sportplätze
Workshop: Aula Musikschule (Texas)
Workshop: Schulhaus Bettenacker