Gemeinde Allschwil

Projekt «Masterplanung Wegmatten» ist im Zeitplan

11.09.2017

Am 17. Juni 2012 haben die Allschwiler Stimmberechtigten der «Masterplanung Wegmatten» mit 57.9 Prozent zugestimmt. Der Masterplan sieht vor, dass je ein Drittel des 37'908 m² grossen Wegmatten-Areals für einen Park, eine Reservefläche und zu Wohnzwecken genutzt werden soll. Dabei ist ein Teil der Wohnungen für «Betreutes Wohnen im Alter», wie dies im Alterskonzept Allschwil definiert ist, vorgesehen.

Zwischen November 2013 und Februar 2014 fand ein offener, anonymer Projektwettbewerb statt. Das Verfahren sollte einerseits zu einem konkreten Vorschlag für den Park und die Reserveflächen führen und andererseits aufzeigen, wie weit im Teil Bebauung die erwünschten Nutzungen mit einer hohen städtebaulichen Qualität (bezüglich Dichte, Lage der Erschliessung, Parkierung, Freiraum etc.) angeordnet werden können.

Das Planerteam des Siegerprojekts mit den Landschaftsarchitekten Manoa wurde mit der Weiterbearbeitung des Landschaftsparks in Form eines Vorprojekts mit Kostenschätzung und danach mit der Erarbeitung des Bauprojektes mit Kostenvoranschlag beauftragt. Beides liegt nun vor.

Model WegmattenIn der Phase der Ausschreibung einer Bauträgerschaft wurden im Sommer 2015 Investoren ermittelt, die bereit und in der Lage sind, das Projekt umzusetzen und sich verbindlich verpflichteten, sämtliche Bedingungen im Zusammenhang mit der Mehrstufigkeit des Verfahrens zu erfüllen. Die Bewerbungsunterlagen wurden geprüft und eine Auswahl von vier Bietern getroffen.

Nachdem der Projektwettbewerb Anfang 2014 neben der Lösung für den Park auch aufgezeigt hatte, dass verschiedene Bebauungsstrukturen für den Teil Wohnüberbauung möglich sind, führte die Gemeinde für diesen Bereich einen von den vier potenziellen Investoren finanzierten parallelen Studienauftrag mit mehreren Teams durch. Diese Phase endete 2016 mit der Wahl des zur Ausführung empfohlenen Siegerprojektes von LVPH / Beglinger Bryan.

Öffentliche Mitwirkung bis 6. Oktober 2017

Das Siegerprojekt wurde gemäss den Kommentaren des Juryberichtes und in Zusammenarbeit mit den Investoren überarbeitet. Im Auftrag der Gemeinde wurde ein Quartierplan erarbeitet, der dem Kanton Basel-Landschaft zur Vorprüfung vorgelegt wurde. Seit dem 4. September 2017 läuft die öffentliche Mitwirkung, welche bis zum 6. Oktober 2017 dauert. Während dieser Zeit können die Planungsunterlagen auf der Gemeindeverwaltung oder der Homepage der Gemeinde eingesehen und schriftliche Stellungnahmen abgegeben werden.

Nächste Verfahrensschritte

Nachdem die öffentliche Mitwirkung gewürdigt und entsprechende Anpassungen eingearbeitet sind, wird der Quartierplan mit den zugehörigen Dokumenten dem Einwohnerrat zur Beschlussfassung vorgelegt und anschliessend öffentlich aufgelegt. Abschliessend wird er dem Regierungsrat Basel-Landschaft zur Genehmigung unterbreitet.

Nach der Beschlussfassung durch den Einwohnerrat wird die Planung den vier Investoren zum Angebot unterbreitet. Die Angebote werden dem Vergaberecht entsprechend nach den festgelegten Kriterien beurteilt, worauf der Gemeinderat die Vergabe vornehmen wird.

Nach der Vergabe wird der erfolgreiche Investor das Projekt zur Baureife bringen und den entsprechenden Bauantrag stellen. Danach kann mit dem Bau begonnen werden.

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