Gartenstrasse-Schüler gestalten ihren neuen Pausenplatz

30.03.2015

ja. Die neue Schulanlage Gartenhof wird bei Eröffnung im August 2016 einen Pausenplatz ganz nach dem Gusto seiner Benutzer vorfinden: An einem Workshop konnten die Schüler des Gartenstrasse Schulhauses ihre Vorstellungen schon einmal präsentieren.

Wenn es nach den Wünschen und Ideen der Allschwiler Primarschüler geht, dann wird der künftige Pausenplatz im neuen Schulhaus Gartenhof voll von Abenteuer sein: Da steht ein Klettergerüst mit einer Aussichtsplattform in schwindelerregender Höhe, Wasser plätschert aus einem grossen Stein und eine ausrangierte Lokomotive lädt die Kinder zum Spielen ein. Mit Styropor, Trinkhalmen, Karton und Draht bastelten die Kinder ihre Wunsch-Pausenplätze als Modelle und gestalteten so wahre Kunstwerke.

Ein Novum im Schulhausbau
Im Workshop stellten die Fachleute den Kindern des Gartenstrasse Schulhauses zuerst ihre Planung detailliert vor. Die Schüler nahmen dazu Stellung. Dass sie zusätzlich in der Planungsphase eigene Ideen einbringen konnten, ist ein Novum im Schulhausbau und gibt dem Projekt Farbe, ganz nach dem Motto „Regenbogen“, das die Architekten ihrem Entwurf gegeben haben. Der Abschluss des Pausenplatz-Workshops am 24. März war eine Vernissage, an der auch Vertreter der Gemeinde Allschwil und der Landschaftsarchitekt und Gestalter des neuen Pausenplatzes Kai Beschorner teilnahmen. Ihn begeisterten die Modelle der Kinder: „Die Lokomotive als Spielelement ist eine tolle Idee. Überraschend war auch das Labyrinth aus Büschen in Pflanzentöpfen, die verschoben werden können.“ Bei den Schülern schwingt deutlich das Klettergerüst obenauf. „Das macht Spass!“ erklärt der 10-jährige Luc. Die Erstklässlerin Öznur wünscht sich vor allem eine Rutsche. Ein Fussballfeld wollen Buben und Mädchen.

Die Gemeinde machts möglich
Dass die Kinder bei der Pausenplatz-Gestaltung des neuen Schulhauses überhaupt mitreden können, dafür sorgte die Gemeinde Allschwil zusammen mit Zeno Steuri vom Projekt KinderKraftWerk der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Zeno Steuri organisierte den Workshop im Auftrag der Gesundheitsförderung Baselland und der Gesundheitsförderung Schweiz. Mit dem Team des KinderKraftWerks unterstützen sie die Kinder beim Bau der Modelle und formulierten daraus jene Schwerpunkte, die den Schülern am wichtigsten sind. „Es ist Interessant zu sehen, dass die Kinder nicht in abgegrenzten Bereichen denken wie die Erwachsenen.“ sagt Zeno Steuri. „Für sie gehören Spielgeräte, Sitzgelegenheiten und Naturelemente zusammen. So entstehen abwechslungsreiche und stimmungsvolle Aussenräume.“

Offen sein für eigene Fantasie
Im Juni 2016 soll der neue Pausenplatz fertig sein. Jetzt muss sich Pausenplatzgestalter Kai Beschorner zusammen mit der Begleitgruppe überlegen, wie man die Kinderideen einbauen kann: „Wir sind gut unterwegs. Ein Klettergerüst kommt auf jeden Fall, auch Wasserspiele sind vorgesehen, und natürlich ein Fussballfeld.“ Und die Lokomotive? „So schön die Idee auch ist, aber das werden wir wohl nicht schaffen.“ Auch das soll eine Qualität des neuen Pausenplatzes sein: Nicht alles vorgeben, sondern offen sein für die eigene Fantasie.

Pausenplatz Gartenstrasse

In Modellen haben die zukünftigen Bewohner der neuen Schulanlage Gartenhof schon mal definiert, wie ihr künftiger Pausenplatz einmal aussehen soll. Foto: zVg.

Pausenplatz Gartenstrasse 1

Die kleinen Pausenplatzgestalter an der Arbeit.

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