«Ein Jahrhundertwerk der Offenheit und Transparenz»

02.11.2015

Daniela Werren ist als Präsidentin des Allschwiler Schulrates seit 2014 zusätzlich Vorsitzende des Nutzerausschusses der neuen Schulanlage Gartenhof; dieser kann darüber mitentscheiden, wie das Innen- und Aussenleben des neuen Schulhauses dereinst funktionieren soll.

ja. Bis ein neues Schulhaus steht und funktioniert, müssen sich im Vorfeld eine Grosszahl Menschen aus den verschiedensten beruflichen und anderen Umfeldern damit auseinandersetzen – wie eben zur Zeit im Fall des neuen Schulhauses Gartenhof: Zuerst war da der Gemeinderat Allschwil, der feststellte, dass Allschwil über kurz oder lang neue Schulinfrastruktur benötige und so das Projekt «unser neues Schulhaus» ins Leben rief. Danach zerbrachen sich Architekturbüros den Kopf über das Aussehen dieser neuen Schülerheimat. Als das Projekt Regenbogen einmal auserkoren war und alle Pläne standen, sagte zuerst das Stimmvolk ja zur Vorlage und seither machen sich x-Bauarbeiter daran, das Schulhaus hochzuziehen.

Teil einer langen Kette
Ebenfalls Teil dieser langen Kette sind Vertreter von Schulleitung, der Musik- und Tagesschule, Vereinen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Allschwil, die für die Bewirtschaftung des zukünftigen Schulhauses sowie dessen technischen Anlagen und Einrichtungen verantwortlich sind; sie alle machen sich laufend Gedanken darüber, wie Innen- und Aussenwelt des Gartenhofes gestaltet sein sollen, damit alle künftigen Nutzer zufrieden sein werden – Nutzerausschuss nennt sich dieses letzte Gremium. Vorsitzende dieses Ausschusses ist Allschwils Schulpräsidentin Daniela Werren; sie koordiniert die unterschiedlichen Nutzerbedürfnisse und leitet diese weiter an die Planer und den Steuerungsausschuss, bestehend aus Gemeinderäten, dem Projektverantwortlichen seitens der Gemeinde und dem externen Projektleiter.

Ein nicht immer unbelastetes Dreiecksverhältnis
Ihre Aufgabe besteht darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse zu gewichten und taktisch klug vorzugehen, wenn es darum geht, den Steuerungsausschuss und die Planer von diesen Bedürfnissen zu überzeugen – und diese Aufgabe ist nicht eben einfach: «Das Dreiecksverhältnis Nutzer, Steuerungsausschuss und Planer», so die 48-jährige zweifache Mutter, «ist nicht immer unbelastet, haben doch verständlicherweise alle andere Sichtweisen und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Und am Schluss geht es immer um die Kosten.» Schwierig werde es auch, wenn sich die Nutzer untereinander uneins seien. Ihre unkomplizierte, offene und sachliche Art kommen der engagierten und konsensfähigen ehemaligen Direktionssekretärin und Erwachsenenbildnerin, die stets versucht, den Sinn für das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, bei den nicht immer einfachen Diskussionen zugute.

Geborgenheit auch für die Kleinsten
Dennoch merkt die passionierte Fasnächtlerin und Tennisspielerin, die eigentlich Lehrerin werden wollte, sich dann aber für ein naturwissenschaftliches Studium entschieden hat, nicht ohne Stolz an, dass der Nutzerausschuss bei Themen wie Badminton, Tagesschule, Kinderpartizipation beim Aussenraum oder der Möblierung mit eventuell realisierbaren Smartboards durchaus Erfolge erzielt hat. Ganz generell ist sie überzeugt, dass die Allschwiler Schulkinder in Zukunft über moderne, helle, grosszügige atelierartige Schulräume verfügen werden, welche allen modernen Unterrichtsformen gerecht werden. Sie ist sicher: «Im übersichtlichen Schulhaus werden sich trotz der Grösse auch die Kleinsten geborgen fühlen.» Und: «Die gedeckte Pausenhalle und Tagesstrukturen auf hohem Ausbaustandard können als Musterbeispiele bezeichnet werden.»

Die Vereinigung aller Bedürfnisse
In den nächsten Monaten bis hin zur Eröffnung des Schulhauses gilt es nun noch, die Möbel auszuwählen, den Umzug zu planen und ein Augenmerk auf den Aussenraum zu legen. Sie freut sich jedenfalls jetzt schon auf den nächsten Sommer, wenn die Schülerinnen und Schüler in die neue Schulanlage Gartenhof einziehen können. «Ein Jahrhundertwerk der Offenheit und Transparenz», so Daniela Werren, «das alle Bedürfnisse vereint: Schule, Sport, Kultur und Musik!»

Daniela Werren Kienzler

Bildlegende:
Daniela Werren bereitet sich im Container auf der Baustelle auf eine Sitzung mit dem Nutzerausschuss vor. Foto ja.

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